Schöne Rundfahrt durch zwei Täler - Höhepunkte inklusive

Stadt, Land, Fluß - einfach ein Genuß!

Die Nachrichten sagten  für diesen Tag viel Sonnenschein voraus. Ein freier Sonntag mit Zeit für die ganze  Familie. Schönes Wetter, keinerlei Verpflichtungen, die sich nicht  verschieben ließen; ein Tag eigentlich ideal zum wandern - aber nicht alle wollen immer wandern. So ging es heute auf eine ausgearbeitete Autowanderung als Rundtour, die auch ohne Wanderschaft ihre Reize auszuspielen weiß. Genau das Richtige also für einen Familienausflug, ohne große Anstrengungen. Dafür gibt es Unterhaltung für die Kleinen und die Großen - am Ende ist der Tag viel zu schnell vergangen. Es war so schön, dass ich mir geschworen habe wiederzukommen, dann aber mit den Wanderschuhen im Gepäck, bei den unzähligen Möglichkeiten, die sich dem Wanderer bieten. Aber dazu später an anderer Stelle mehr. Nun geht's los, einsteigen, Türen schließen und ab die Post!


Weitblicke in das Rheintal von den bewaldeten Höhen bei "Monrepos"
Weitblicke in das Rheintal von den bewaldeten Höhen bei "Monrepos"

Anfahrt

Es gibt nicht die eine Zieladresse. Von Köln ausgehend folgen wir der Beschilderung der Autobahn A 3 in Richtung Süden (Frankfurt) und nehmen die Ausfahrt 34  wahlweise auch  Ausfahrt 36 und geben spätestens jetzt als ersten Zielort  56588Waldbreitbach, Neuwieder Str. 77  ein. Dort machen wir den ersten Stopp. Die Distanz von der Kölner Domplatte bis zum Eiscafé Riviera in Waldbreitbach beträgt 72 Kilometer und ca. 55 Minuten Fahrtzeit. Die Gesamtstrecke, als Rundtour konzipiert,  wird 250 Kilometer nicht erreichen. Alle weiteren Tagesziele folgen hier nun in Stichpunkten:

  • Zweiter Stopp: Altwied (Navigation: Im Wiedtal 63, 56567 Neuwied) eine Ortschaft im Dornröschenschlaf. Burgruine und Minigolfplatz, Steakhouse und kostenloser Parkplatz vor der mittelalterlichen Stadtbefestigung
  • Dritter Stopp: Monrepos (Navigation: Schloss Monrepos, D-56567 Neuwied), ehemals Schloß der Fürsten zu Wied, heute bedeutendes Museum und ansprechendes Museumscafé mit internationalem Publikum 
  • Vierter Stopp: Leutesdorf, ein schönes Weindorf im Rheintal mit  Rheinpromenade und Weinstuben lädt zum flanieren ein.
  • Fünfter (Foto-) Stopp: Schloß Arensfels in Bad Hönningen, hierzu siehe auch Tour Nr. 29 im Blog
  • Sechster und für heute letzter Stopp unserer Tages-Tour: Stadt Linz (Navigation: Linzhausenstr. 1, 53545 Linz),  der abschließende Glanzpunkt unserer Autowanderung.  Ab Linz bis Köln sind es über die B 42 vorbei am Drachenfels-Panorama und später über die A 59 noch ca 59 Kilometer und eine Stunde Rückfahrt.

Highlights

Nur eine Tagestour? Nicht unbedingt, denn es gibt durchaus mehrere Gründe hier einen längeren Aufenthalt zu planen, dank einiger sehr schöner Täler und Höhepunkte mit weiten Ausblicken:

  • Das Wiedtal liegt inmitten des Naturparkes Westerwald und ist aus diesem Grunde schon eine Reise wert
  • Waldbreitbach, eine kleine Ortschaft, die auf den ersten Blick ein Durchgangsort und auf den zweiten Blick ein Ort zum Verweilen ist.
  • Der Westerwaldsteig feiert 2018 zehnjähriges Jubiläum und etliche Nebenwege bieten Wanderern ein weites Betätigungsfeld in schöner Mittelgebirgslandschaft- Infos hierzu in der Touristeninformation in Waldbreitbach, vor Ort-kostenlos!
  • Der Rheinsteig führt von Nord nach Süd entland des Rheintals und berührt die Ortschaften Linz-Leutesdorf, Bad Hönningen, Rheinbrohl, Altwied und damit auch das Wiedtal. Ein abwechslungsreicher, spannender Premiumwanderweg als Streckenwanderung mit sechs Tagesetappen im unteren Mittelrheintal.
  • Burgruine und Minigolfplatz in Altwied, sehr schöner Platz zum Verweilen und spielen.
  • Schloss Monrepos, dort wurde die Königin von Rumänien geboren, verbrachte die ersten 26 Lebensjahre hier und machte auch unter dem Schriftsteller-Synonym Carmen Sylva Karriere. Heute befindet sich hier ein Museum, mehr dazu im Text.
  • Burgmuseum Stadt Linz mit ehemaligem Folterkeller schön gruselig für die Kinder
  • Ältestes Rathaus von Rheinland Pfalz und mittelalterliche Fachwerkromantik in Linz

Nützliche Weblinks

Hier kommen einige Weblinks und Bloglinks, die Euch die Planung der Tour erleichtern und Eure Neugierde vielleicht etwas steigern werden:

  • Hinweise zu Waldbreitbach, Events im Sommer und auch im Advent
  • Camping und Wohnmobilstellplätze im Wiedtal und Waldbreitbach sind hier zu finden
  • Die Jugendherberge im ältesten und größten Weindorf des Mittelrheins in Leutesdorf ist meine heutige Low-Budget Empfehlung.
  • Das Linzer Brauhaus, direkt am Rhein gelegen schmeichelt uns mit  toller Lage, schöner Aussicht und handfester Brauhauskulinarik, sehr lecker, ich habe dieses Mal dort gegessen.
  • Top-Tip heute: Restaurant Spanischer Garten in Linz, einen Abend wie in Andalusien verbringen, dort wo Linz am schönsten ist. Unbedingt zeitig vorbestellen!
  • Weitere Unterkünfte siehe hierzu auch bei Tour 29.
  • Wandertipp für Monrepos, hier startet der Premiumwanderweg "Fürstenweg"
  • Echte Ruhe genießen und erholen  im Camping- und Ferienpark Bürder (Ortsteil von Niederbreitbach)


Eine Ausfahrt ins Grüne mit schönen Erlebnissen:

Tourismusinformation Waldbreitbach, linkes Fachwerkhaus, vom Kirchplatz aus gesehen
Tourismusinformation Waldbreitbach, linkes Fachwerkhaus, vom Kirchplatz aus gesehen

"Wenn Jemand eine Reise thut,

So kann er was erzählen,

Drum nahm ich meinen Stock und Hut,

Und thät das Reisen wählen."

 

Matthias Claudius (Deutscher Dichter und Journalist, 1740-1815, Zitat aus Urians Reise um die Welt).

 

Wie wahr ist doch dieser Auspruch, denn es geht  bei einem Reiseführer, online-guide oder Outdoor-Heft nicht alleine darum, die schönsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt, Landschaft, Region  oder eines Landes aufzuzeigen, sondern immer wieder neu zu ermuntern, zu verführen und die Neugierde zu wecken, eigene Erlebnisse damit zu verbinden.

Der Reiz des Reisens liegt in diesem digitalisierten Dorf Welt in den eigenen Erfahrungen und den subjektiven Erlebnissen und Wahrnehmungen, die wir mit dieser Reise verbinden. Zurück schauend betrachtet wird so beinahe jeder Reisetag zu einem besonderen, außergewöhnlichen Tag der uns heraus führt aus dem Alltagstrott und uns schöne Erlebnisse mit nach Hause bringen läßt, von denen wir anderen dann erzählen können.

 

Und so persönlich wie meine Erlebnisse bei diesen  bisher 38 Touren waren, so werdet auch Ihr eure ganz eigenen Erlebnisse und Geschichten mit nach Hause bringen.  Da bleibt nur meine Bitte an Euch: "Ihr müßt nur losfahren, schön wird es von ganz alleine!"

 

Nach einer knappen Stunde gemütlicher Fahrt durch schönstes Wetter erreichten wir das Wiedtal. Hier führt eine landschaftlich besonders reizvolle Strasse von Neustadt (-Wied) über Waldbreitbach und Niederbreitbach bis nach Neuwied am Rhein.  Dabei durchqueren wir den Naturpark Rhein-Westerwald und befinden  uns sogleich in einer schönen Urlaubsregion nur eine Autostunde von Köln entfernt.

 

 

Blick auf Waldbreitbach vom Kirchplatz aus
Blick auf Waldbreitbach vom Kirchplatz aus

waldbreitbach

Die Fahrt durch das Wiedtal gleicht einem Abenteuer am Steuer. Wie Zwillinge schlängeln sich die Wied und die Straße auf ihrem kurvenreichen Weg durch das grüne Tal mit seinen teils schroffen Bergen zur linken und rechten Seite. Die Strecke ist ein idealer Einstieg zu einer Autowanderung, doch Vorsicht ist geboten, denn es sind an den freien Tagen einige Motorradfahrer unterwegs. Damit neben dem Fahren auch noch reichlich Zeit zum schauen bleibt, legen wir eben öfters eine Pause ein. Es geht vorüber am Hannestein, der vom schrecklichen Hochwasser des Jahres 1680 erzählt,welches in diesem Jahr die beiden Mühlen hinfort riss. 

 

Wenn wir im Luftkurort Waldbreitbach ankommen können wir uns die Ölmühle anschauen, die älteste erhaltene kurfürstliche Bannmühle im Rheinland wurde vom Kurfürst Friedrich zu Köln im Jahre 1680 nach dem verheerenden Hochwasser wieder aufgebaut und war bis 1948 in Betrieb. Im Jahr 2017 wurden die letzten Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

 

Wir stellen das Fahrzeug auf den ausgewiesenen kostenlosen Parkplätzen (auch ein Wohnmobilparkplatz ist vorhanden) ab und schlendern zum Eiscafé Riviera. Dieses Eiscafé ist in verschiedener Hinsicht ein Tipp für einen kurzen Stop: Hier wird seit 20 Jahren Eis verkauft und der Kaffee, Espresso, Cappucino oder Latte Macciato sind ganz besonders zu empfehlen. Es wird erzählt, dass es hier den besten im ganzen Kreisgebiet gibt und auf meine Nachfrage bestätigt mir der stolze Besitzer dies und zeigt mir seine Kaffeemaschine, die im Handel um die 10.000,00 Euro kostet. Ich bin sprachlos.  Und der Kaffee ist das Geheimnis, warum aus einer Eisdiele ein Treffpunkt für Biker aus dem gesamten Rheinland geworden ist. 

 

So bekommen wir einige Rennmaschinen, Enduros und auch Klassiker wie eine Harley oder Goldwing zu Gesicht. Beim Donnern der Motoren verbinden sich Kaffeeduft und Benzin zu einer Mischung, die nichts für empfindliche Gemüter ist. Ich finde es einfach nur genial. Nur wenige Schritte sind es von hier zur Kirchtreppe und zur Touristeninformation. Und zwei von fünf Campingplätzen an der Wied finden wir in Waldbreitbach vor.


Sonnenterasse am Eiscafé Riviera am frühen Vormittag
Sonnenterasse am Eiscafé Riviera am frühen Vormittag

Altwied und Monrepos

Altwied und seine Burgruine sind einen Stop wert
Altwied und seine Burgruine sind einen Stop wert

Auf der Weiterfahrt in Richtung Neuwied kommen wir durch Niederbreitbach nach Altwied. Auf der rechten Seite der Talstraße befindet sich der große Parkplatz an dem man versehentlich schnell vorbei gefahren ist. Hier machen wir unseren zweiten Stopp, denn 

der Opa hat der Enkeltochter noch eine Revanche beim Minigolf versprochen. 

 

Die Ursprünge der Altwieder Burg, die sich uns heute als romantische Ruine präsentiert gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Sie bewachte den kleinen Flecken Altwied und umgab das Dorf mit einer stattlichen Wehrmauer und sieben Türmen, von denen heute noch zwei erhalten sind. Der Minigolfplatz befindet sich unterhalb der Burgruine in idyllischer Lage etwas oberhalb der Wied. Es ist niemand hier außer uns, alle sausen an diesem schönen Ort vorbei. Einige Fahrzeuge stehen jedoch auf dem Parkplatz, vermutlich Wanderer, oder Gäste des Steakhouse welches dem Parkplatz vis-a-vis liegt, denn es ist Mittag geworden.

 

Wir schlendern durch das alte Tor und die Gassen dieses verschlafenen Ortes, erklimmen auf Trampelpfaden die Burgruine und vergnügen uns beim Minigolf. Ein Klassiker für Familienausflüge.

Nach der Rast in Altwied geht es auch schon wieder weiter zum Schloß Monrepos. Der Clou dabei: das eigentliche Schloß existiert gar nicht mehr, denn der Fürst zu Wied ließ es Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts mit Benzin und Rohöl kontrolliert in Flammen aufgehen, da ihm das nötige Geld fehlte um das sanierungsbedürftige Schloß in Stand zu setzen. Aus heutiger Sicht ein unvorstellbarer Vorgang. 

 

Die Straße windet sich durch Segendorf und später den Berg hinauf zu immer schöneren Aussichten. Am Ende der Zufahrtsstrasse befindet sich ein großer kostenloser Schotterparkplatz auf welchem wir unseren PKW oder das Womo abstellen können. 

Fürstliche Ruhestätte auf Jahrhunderte altem Privatfriedhof der Fürsten zu Neuwied
Fürstliche Ruhestätte auf Jahrhunderte altem Privatfriedhof der Fürsten zu Neuwied

Das Schloss der Forscher, Monrepos, ist heute Forschungsinstitut für Wissenschaftler aus aller Welt und Museum für Menschliches Verstehen und Archäologie. Diese wirklich spannende Ausstellung führt uns durch eine Zeit von vor 2,6 Millionen Jahren-8.000 Jahre vor Christus und hat im Fokus dem Besucher zu verdeutlichen warum wir sind, wie wir sind und was Archäologie mit unserem heutigen Leben zu tun hat. Sowohl das Museum als auch die Unterkünfte für die Forscher sind im ehemaligen Prinzessinenpalais, der Sommerresidenz der fürstlichen Damen untergebracht. Besonders ansprechend und gemütlich ist auch die Ausgestaltung von Café und Shop gelungen, dazu gibt es auch noch eine Außenterrasse mit weitem Blick in das Rheintal.

Auf dem Gelände gibt es noch Jahrhunderte alten Baumbestand von exotischen Gehölzen aus dem ehemaligen Schloßpark und eine weitere Besonderheit: einen Wunschbaum. Was es damit auf sich hat, müßt Ihr schon selbst herausfinden.

 

Die erste Königin Rumäniens, Elisabeth zu Wied wurde auf Monrepos geboren und verbrachte ihre ersten 26 Lebensjahre in dem Schloß. Ihr Bruder, der bereits im Kindesalter starb, liegt auf dem privaten fürstlichen Friedhof begraben, sie fand ihre letzte Ruhestätte in  Rumänien. Sie war mit der Kaiserin Elisabeth ("Sissi") von Österreich befreundet, die ja auch Königin von Ungarn war. Als Freigeist schuf sie unter dem Pseudonym Carmen Sylva einige Gedichte und Prosa und wurde so auch als Schriftstellerin bekannt.

 

Der Friedhof liegt nur wenige  hundert Meter unterhalb des Prinzessinenpalais und ist verschlossen. Zwei Ruhebänke dort bieten einen idyllischen Pausenplatz mit Blick auf das vor uns liegende Welterbe Mittelrheintal .

 

Von Monrepos geht es auf gleichem Weg zurück und ab Segendorf dann nach Neuwied, wo wir, wenn wir wollen, direkt am Rhein das in sonnengelb gestrichene fürstliche Schloß von außen ansehen können, die aktuelle Adresse der fürstlichen Familie.


Fachwerkromantik am Marktplatz in Linz
Fachwerkromantik am Marktplatz in Linz

Von Neuwied durchs Rheintal über Leutesdorf nach Linz

Von Neuwied unserem südlichsten Punkt der heutigen Tour aus fahren wir mit der B 42 nun wieder in Richtung Norden. Wir passieren das älteste Weindorf am Mittelrhein, Leutesdorf und kommen damit zu den sonnenverwöhnten Schieferlagen des fast 2000 Jahre währenden Weinanbaus vorbei. Eine ganz andere Vegetation wie im Wiedtal, begünstigt durch den Verlauf des Rheinstromes erleben wir nun. Burg Rheineck liegt romantisch auf der gegenüberliegenden Rheinseite oberhalb von Bad Breisig. 

 

Bald darauf erblicken wir Schloß Arensfels in den Weinbergen oberhalb von Bad Hönningen, welches ich Euch schon in meiner Blog-Tour 29 vorgestellt habe. Es lohnt sich also wieder zu kommen, denn alles anzuschauen ist an einem Tag unmöglich. 

Nach wenigen Kilometern erreichen wir die historische Altstadt von Linz, die sich bis in unsere Tage den mittelalterlichen Charme erhalten konnte. So umgeben beispielsweise Häuser aus fünf Jahrhunderten den Marktplatz an dessen Kopfseite das älteste Rathaus von Rheinland Pfalz zu sehen ist. 

 

Der Brunnen vor dem Rathaus wurde von Bonifatius Stirnberg, dem wohl bekanntesten deutschen Brunnenbauer des 20. Jahrhunderts, im Jahre 1993 geschaffen. Immer wieder werden wir in den kleineren und größeren Städten des Rheinlandes und Nordrhein Westfalens  auf die berühmten bronzenen Puppenbrunnen von Bonifatius Stirnberg treffen. Den wohl bekanntesten seines Schaffens, den Puppenbrunnen in Aachen, habe ich Euch schon vorgestellt.

 

In Linz gibt es viel zu sehen. Das Museum in der Burg beispielsweise, oder die besonders schöne Kirche St. Martin. Die Promenade am Rheinufer und der lauschige Biergarten des Linzer Brauhauses, sollten bei der Besichtigungstour nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Besuch des Restaurants "Spanischer Garten",  wo man sich unweigerlich nach Südeuropa, genauer gesagt nach Andalusien versetzt fühlt. Von Linz aus kann man übrigens auch gut in den Rheinsteig einsteigen und wandern - in nördlicher Richtung bis zum Drachenfels über die Erpeler Ley oder nach Süden über Leutesdorf nach Altwied. Und so beschließen wir den Tag in Linz mit diesen tollen Erlebnissen und wissen genau, dass wir bald wieder kommen.


Puppenbrunnen von Bonifatius Stirnberg
Puppenbrunnen von Bonifatius Stirnberg

Sonnenterrasse des Linzer Brauhauses direkt am Rhein und Fähranleger nach Remagen (Autofähre)
Sonnenterrasse des Linzer Brauhauses direkt am Rhein und Fähranleger nach Remagen (Autofähre)

Fazit:

Auf der heutigen Autowanderung haben wir zwei unterschiedliche Ferienregionen miteinander verbunden. Das Wiedtal mit seinen waldreichen Höhen und der klassischen Westerwälder Mittelgebirgslandschaft und zum Abschluß das Unesco Weltnaturerbe oberes Mittelrheintal. Eine Kurzreise durch Rheinland-Pfalz und NRW, mit kulinarischen und historischen Höhepunkten. Fachwerkromantik sowie Burgen und Schlösser säumten unseren Weg in zwei unterschiedliche Regionen in denen sich auch ein längerer Aufenthalt lohnt. Und das macht den Reiz dieser Region einfach aus:  sich auf tolle Erlebnisse freuen können, vor - aber auch noch nach dieser Tour, denn die Sehenswürdigkeiten sind so vielfältig und vielseitig, dass ein Tag nicht ausreichen kann. 

Ich bedanke mich für Euer Interesse und eure Unterstützung bei der Realisierung dieses Tourguides und verspreche Euch mich bald erneut zu melden - dann wieder mit einer ganz anderen Geschichte. Bleibt mir wohl gesonnen und freut Euch auf schöne Tage, es lohnt sich. Versprochen! Bis bald, es grüßt herzlich Euer Matthias.

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