40 Museen. Eine Reise. Unzählige Begegnungen.

Wie Thomas Baumgärtel den Niederrhein zum größten Kunstraum Deutschlands macht.

Es beginnt mit einem kleinen Heft.

Auf dem Titel steht: „Thomas Baumgärtel NiederrheinTour 2026 – Freiheit für die Kunst“. Beim ersten Durchblättern wirkt der kostenlose Tourguide wie ein klassischer Ausstellungsführer. Doch schon nach wenigen Seiten wird klar: Dieses Heft möchte nicht nur informieren. Es möchte seine Leser auf Reisen schicken – quer durch den Niederrhein, von Museum zu Museum, von Werkgruppe zu Werkgruppe und immer auf den Spuren eines Künstlers, dessen Banane weltweit längst zum Symbol für Freiheit der Kunst geworden ist.


LVR Niederrheinmuseum Wesel - Thomas Baumgärtel vor seinem Werk "Der Schmerz"
LVR Niederrheinmuseum Wesel - Thomas Baumgärtel vor seinem Werk "Der Schmerz"

anfahrt

Designte Museumstaschen - around the globe
Designte Museumstaschen - around the globe

Einsteigen und NRW Entdecken:

Start. und Zielhaltestelle: Bahnhof Wesel mit dem ÖPNV,

Linien: RE 19 z.B. ab Düsseldorf oder Duisburg Buslinien 63, 85, 82, 96, 80, 81, SB7, 86,83, SB3, 67, 72, 37, SB6, SB21, 68, 66, 64 und 84

  • Taktung je nach Linie 

Fahrplanauskunft und weitere Infos:

www.mobil.nrw und www.vrr.de (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr)


Start und Zielhaltestelle: Bahnhof Kleve mit dem ÖPNV, Linien RE10 ab Düsseldorf stündlich, täglich dazu Buslinien ab Bahnhof Kleve zum Museum Kurhaus Kleve, Haltestelle "Kleve Tiergartenstraße", 6-8 Minuten, Linie 60 und SB 55

  • Taktung je nach Linie

Die Anreise mit dem PKW ab Kölner Dom zum LVR-Niederrheinmuseum Wesel beträgt 101 Kilometer und dauert 1:06 Stunden. Die Adresse für die Navigation lautet:

  • Rheinbabenstr, 43483 Wesel
  • Kostenpflichtige Parkplätze vom Museum oder am Wochenende sind auch die kostenfreien Parkplätze nutzbar

Die Anreise mit dem PKW ab Kölner Dom zum Museum Kurhaus Kleve beträgt 130 Kilometer und dauert 1:21 Stunden. Die Adresse für die Navigation lautet:

  • Tiergartenstraße 1, 47533 Kleve
  • Kostenpflichtige und kostenfreie Parkplätze vom Museum (P 3 u.a. sind ausgeschildert)

highlights

Bansky Hommage: Werte verteidigen mit friedlichen Mitteln
Bansky Hommage: Werte verteidigen mit friedlichen Mitteln

Hier kommen die Highlights des Tages, die auch bei Dir für unvergessliche Erlebnisse sorgen:

  • Das LVR-Niederrheinmuseum Wesel
  • Das Städtische Museum Wesel
  • Das MKK: eines der schönsten Museen in Nordrhein -Westfalen in Kleve
  • Rathausfassade, Alter Markt Wesel 
  • Stadtinformation mit kostenlosen Flyern und weiteren Tipps
  • Wilibroddom, auferstanden aus Ruinen
  • Camperparadies Grav-Insel
  • Rheinfahrt mit der River Lady, einem alten Schaufelraddampfer 
  • Der Auesee mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten, dem Strandbad  und schönen Wanderwegen
  • Marina, Yachthafen und romantische Einkehr bei Sonnenuntergang
  • Radwanderrouten wie z.B. die 3-Flüsse-Route oder die Römer-Lippe-Route
  • Die Schwanenburg, Ort der Legende um den Ritter Lohengrin und Elsa von Brabant: Kleves Wahrzeichen, Turmbesteigung mit Museum inklusive 
  • Das Museum der Zeitgenössischen Kunst im Kurhaus Kleve, jeden ersten Sonntag im Monat Eintritt frei
  • Die Kirche St. Maria Himmelfahrt, Grablege der Herzöge von Kleve 
  • Der Tiergarten, hier wird im Advent der Weihnachtsmarkt erstellt mit Live Bühne und romantischer Beleuchtung
  • Die Park-und Gartenanlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen in Kleve (1647-1679), einmaliges Zeugnis barocker Gartenkunst zwischen Rhein und Maas

Wer mehrtägig Station macht, dem empfehle ich in der Nähe:

  • Stadt Xanten
  • Schloss Moyland
  • Kalkar
  • Die "Liberation Route Europe" zum Thema 80 Jahre Freiheit und Befreiung
  • Kriegsgräberstätten aus dem Zweiten Weltkrieg

Weblinks

Hommage an Nagelkünstler Guenter Uecker: die Ueckerbanane
Hommage an Nagelkünstler Guenter Uecker: die Ueckerbanane

Hier kommen wie immer die nützlichen Weblinks, die Euch den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten:

  • WEBLINK, LVR-Niederrheinmuseum
  • WEBLINK, MKK Kleve
  • WEBLINK, Städtisches Museum Wesel
  • WEBLINK, Jugendherberge low- budget Empfehlung in Xanten
  • WEBLINK, Jugendherberge Kleve
  • WEBLINK, WOMO-Stellplatz 1 Kleve
  • WEBLINK, WOMO-Stellplatz 2 Kleve
  • WEBLINK, für Bierfans, Familienbrauerei in Büderich auch verantwortlich für die Sonderedition "Altbier vom Niederrhein"
  • WEBLINK, Stadtinformation Wesel
  • WEBLINK, Rheinbad Wesel
  • WEBLINK, Wilibroddom, Konzerte Messen u.v.m.
  • WEBLINK Übernachtung Hotel Kaiserhof Wesel, wo ich übernachtete
  • WEBLINK, Ferienwohnung AIRBNB/Wesel
  • WEBLINK, Camping Grav Insel, unbedingt reservieren!
  • WEBLINK Wohnmobilstellplatz Römerwardt am Rheinbad!
  • WEBLINK, Gastrotipps Top 10 Wesel
  • WEBLINK, Hohe Mark Steig, beginnt in Wesel!
  • WEBLINK, Römer-Lippe-Route, Radweg
  • WEBLINK, 3-Flüsse-Route
  • High-End Lösung mit Romantik-Faktor und Alleinlage: Burg Boetzelaer in Kalkar-Appeldorn, vornehm dinieren und logieren nach dem Besuch der Museen, Gärten und der Städte. 

BONUS-TIPP:



Künstlerbananen im Museum Kurhaus Kleve
Künstlerbananen im Museum Kurhaus Kleve

Wie aus 40 Ausstellungen eine einzige Reise wurde

Alte Schullandkarten dienen als Grundlage einer neuen künstlerischen Ausdrucksweise und als Diskurs zum Thema EUROPA
Alte Schullandkarten dienen als Grundlage einer neuen künstlerischen Ausdrucksweise und als Diskurs zum Thema EUROPA

Vierzig Jahre künstlerisches Schaffen.

Vierzig Museen.

Vierzig Werkgruppen.

Was zunächst nach einer beeindruckenden Jubiläumszahl klingt, entpuppt sich beim zweiten Blick als eines der ungewöhnlichsten Kulturprojekte, das Nordrhein-Westfalen bislang erlebt hat.

Thomas Baumgärtel hätte sein bisheriges Lebenswerk auch in einer großen Retrospektive präsentieren können. Stattdessen entschied sich der international bekannte „Bananensprayer“ für einen völlig anderen Weg. Gemeinsam mit Museen und Kulturinstitutionen entstand die Thomas Baumgärtel NiederrheinTour 2026 – Freiheit für die Kunst.

Nicht ein Museum erzählt seine Geschichte.

Der gesamte Niederrhein erzählt sie.

Zwischen Rhein und Maas werden vierzig Museen und Kulturorte zu Stationen einer gemeinsamen Entdeckungsreise. Jede Werkschau beleuchtet einen anderen Abschnitt seines Schaffens. Erst wer mehrere Stationen besucht, erkennt nach und nach das große Ganze.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie genial.

 

Der kostenlose Tourguide informiert nicht nur über alle Ausstellungen, Adressen und Laufzeiten. Gleichzeitig wird er zum persönlichen Stempelheft. Jeder Museumsbesuch hinterlässt seine Spur. Wer viele Stationen bereist, nimmt an Gewinnspielen teil, deren Höhepunkt bei der großen Finissage am 27. September 2026 im Museum Kurhaus Kleve auf die Besucher wartet.

Doch der eigentliche Gewinn ist ein anderer.

Der Tourguide macht aus einer Ausstellung eine Reise.

Aus einzelnen Museen entsteht ein zusammenhängender Kulturraum.

Und plötzlich bekommt der Niederrhein eine neue Perspektive.

 

Genau dieser Gedanke machte mich neugierig.


Drei Museen – und plötzlich erzählt jedes eine andere Geschichte

Im Spiegel als Birne verballhornt: Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl "völlig Banane"
Im Spiegel als Birne verballhornt: Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl "völlig Banane"

Meine Reise beginnt im LVR-Niederrheinmuseum Wesel.

Gemeinsam mit Museumsdirektorin Corinna Endlich führt Thomas Baumgärtel durch eine Ausstellung, die aktueller kaum sein könnte. Europa, Demokratie und die Freiheit der Kunst bilden den thematischen Schwerpunkt dieser Werkschau.

Dabei spricht der Künstler nicht nur über seine Bilder.

Er spricht über Verantwortung.

 

Provokation, Satire und freie Meinungsäußerung seien keine Selbstverständlichkeit, betont er. Gerade deshalb müsse man die errungene Freiheit immer wieder neu verteidigen – nicht mit Gewalt, sondern mit Haltung und friedlichem Dialog. Es sind Sätze, die den ausgestellten Werken eine zusätzliche Ebene verleihen und deutlich machen, warum Kunst gesellschaftliche Debatten anstoßen kann.

Nur wenige Minuten später verändert sich die Perspektive.

 

Im Städtischen Museum Wesel verlässt die Banane den geschützten Museumsraum und erobert den öffentlichen Raum.

Besonders schmunzeln muss ich bei der Geschichte einer spektakulären Kunstaktion auf dem Kölner Domplatz. Noch vor Sonnenaufgang montierte Baumgärtel gemeinsam mit zahlreichen Helfern eine vierzehn Meter lange Banane direkt vor dem Hauptportal des Kölner Doms. Was zunächst wie eine nächtliche Guerilla-Aktion wirkte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Medienspektakel.

Während der damalige Domprälat seinem Ärger lautstark Luft machte, hielten viele Passanten die aufgebrachte Reaktion zunächst für eine inszenierte Theateraufführung. Erst nach und nach wurde allen Beteiligten klar, dass die Empörung durchaus echt war. Zeitweise blieb sogar das Hauptportal des Doms für Besucher geschlossen.

Heute erzählt eine eindrucksvolle Fotodokumentation von dieser außergewöhnlichen Aktion.

 

Bilddokument aus frühen Tagen im städtischen Museum Wesel: Der Künstler als lebende Freiheitsbanane. Erregung öffentlichen Ärgernisses oder Kunst?
Bilddokument aus frühen Tagen im städtischen Museum Wesel: Der Künstler als lebende Freiheitsbanane. Erregung öffentlichen Ärgernisses oder Kunst?

Und doch endet die Geschichte nicht dort.

Inzwischen befindet sich Thomas Baumgärtel mit der Dombauhütte im Dialog. Die Idee, eines Tages eine Banane dauerhaft auf einem Originalstein des Kölner Doms anbringen zu dürfen, scheint zumindest nicht mehr völlig ausgeschlossen.

Allein dieser Gedanke zeigt, wie sehr sich Kunst und Wirklichkeit manchmal gegenseitig überraschen können.

 

Am nächsten Morgen führt mich die "NiederrheinTour" weiter nach Kleve.

 

Mit der Ausstellung „Künstlerbananen – Hommagen an große Künstler“  im Museum Kurhaus Kleve, kurz MKK, erreicht das Gesamtprojekt seinen Höhepunkt. Ausgerechnet hier wird die vierzigste und letzte Werkschau eröffnet. Gleichzeitig wird das Museum Kurhaus Kleve wenige Monate später Gastgeber der großen Finissage sein – dort, wo sich am Ende alle Wege der NiederrheinTour wieder kreuzen.

Beim Rundgang wird schnell deutlich, wie vielseitig Thomas Baumgärtels Werk tatsächlich ist.

  • Die Banane begegnet plötzlich Joseph Beuys.
  • Sie trifft auf Günther Uecker.
  • Sie zitiert Piet Mondrian.
  • Und sie spielt augenzwinkernd mit Banksy.

Was auf den ersten Blick humorvoll erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ebenso respektvolle wie intelligente Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte.

 

Spätestens hier wird klar:

Wer nur eine der vierzig Ausstellungen besucht, sieht einen Teil des Ganzen.

 

Wer sich auf die NiederrheinTour einlässt, erlebt die ganze Geschichte.


Jetzt hat auch das Städtische Museum Wesel seine Banane - und wir waren live dabei!
Jetzt hat auch das Städtische Museum Wesel seine Banane - und wir waren live dabei!

Ausstellungsensemble Wesel
Ausstellungsensemble Wesel

Freiheit der Kunst ist nur in einer Demokratie denkbar und umsetzbar, die die Freiheit des Andersdenkenden zulässt. Ein seltenes Gut - weltweit. Leider.
Freiheit der Kunst ist nur in einer Demokratie denkbar und umsetzbar, die die Freiheit des Andersdenkenden zulässt. Ein seltenes Gut - weltweit. Leider.

Der Mensch hinter der Banane

Außenwand auf Innenwand, golden gerahmt: die Christo-Banane im Museum Kurhaus Kleve
Außenwand auf Innenwand, golden gerahmt: die Christo-Banane im Museum Kurhaus Kleve

Nach zwei Tagen gemeinsamer Presse-Previews bleibt mir neben der Kunst der Mensch Thomas Baumgärtel in Erinnerung.

Er begegnet Journalisten mit bemerkenswerter Geduld, beantwortet Fragen ausführlich und nimmt sich Zeit für Gespräche. Trotz internationaler Bekanntheit wirkt nichts an ihm distanziert oder inszeniert.

 

Besonders bewegt mich die Geschichte seiner Anfänge.

Eigentlich sollte er Medizin studieren – ein Wunsch seines Vaters, der als Jugendlicher noch zum letzten Aufgebot des Zweiten Weltkriegs eingezogen worden war. Stattdessen absolvierte Baumgärtel zunächst als Kriegsdienstverweigerer seinen Zivildienst im katholischen Krankenhaus seiner Heimatstadt Rheinberg.

Dort nahm seine künstlerische Reise ihren Anfang.

Als eines Tages ein Kreuz über einem Krankenbett zerbrach, setzte er es wieder zusammen, nagelte seine Frühstücksbanane darauf und hängte es erneut auf.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.

Während Patienten neugierig reagierten, sorgte das Werk bei den Ordensschwestern für erhebliche Irritationen.

Rückblickend erkennt man darin bereits den Ursprung seiner späteren Arbeiten.

Nicht die Provokation stand im Mittelpunkt.

Sondern die Überzeugung, dass Kunst Menschen berühren, heilen, irritieren und miteinander ins Gespräch bringen kann.

Nach dem Zivildienst folgten ein Psychologiestudium und parallel das Studium der Freien Kunst an den Kölner Werkschulen. Für Baumgärtel ergänzten sich beide Welten auf ideale Weise. Während sich Medizin und Psychologie mit Krankheit und Heilung beschäftigen, fand er seinen eigenen Zugang über die Kunst.

Nicht zufällig erzählt er von Yves Klein und der Frage, warum Menschen stundenlang vor einem einzigen Bild verweilen. Seine Antwort überrascht.

Nicht das Werk allein sei entscheidend.

Sondern das, was zwischen Kunstwerk und Betrachter entsteht.

Dieser Gedanke begleitet mich bis zum Ende der Reise.

 

Ich frage ihn, was er seinem jüngeren Ich aus dem Jahr 1986 heute mit auf den Weg geben würde.

Er lächelt.

„Ich würde alles noch einmal genau so machen.“

Nur bei der Wahl mancher Geschäftspartner würde er heute genauer hinschauen, erzählt er und berichtet von einem Kunstverkauf in Basel, bei dem er um den Erlös eines Werkes gebracht werden sollte. Aufzugeben kam für ihn dennoch nie infrage.

 

Meine zweite Frage richtet sich an den Künstler.

Welches seiner Werke verdiene heute mehr Aufmerksamkeit?

Auch diesmal kommt die Antwort ohne Zögern.

Jede Schaffensperiode habe ihr eigenes Hauptwerk hervorgebracht. Für seine aktuelle Werkphase verweist Baumgärtel auf „Der Schmerz“ – ein großformatiges Werk auf einer übermalten historischen Schullandkarte, das die gegenwärtige europäische Politik kritisch kommentiert.

 

Bevor wir uns verabschieden, erzählt er noch von der größten Herausforderung seines Jubiläumsprojekts.

Nicht genügend Werke zu besitzen, sei nie das Problem gewesen.

„Fünfzig Ausstellungen hätte ich auch bestücken können“, sagt er schmunzelnd.

 

Die eigentliche Herausforderung bestand darin, vierzig Museen gleichzeitig zu bespielen – ein logistisches Unterfangen, das es in dieser Form bislang in Deutschland  nicht gegeben hatte.

Als wir uns schließlich verabschieden, bleibt mir weniger die berühmte Banane als die Begegnung mit einem Menschen in Erinnerung, der trotz vier Jahrzehnten künstlerischen Erfolgs erstaunlich bodenständig geblieben ist.

 

Als ich den Tourguide schließlich zuklappe, wird mir bewusst, dass meine eigene Reise eigentlich erst begonnen hat. Denn 37 der insgesamt 40 Werkschauen warten noch darauf, entdeckt zu werden.

 

Beim Abschied bleibt mir ein Satz besonders in Erinnerung:

 

„Bleiben wir beim Du.“

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0