Eifel Tour für Entdecker

Vom Wohnzimmer der Neandertaler und anderen Geschichten

Eine Tour, die Ihr als abwechslungsreichen Roadtrip unternehmen könnt. Dieser Tagesausflug in die Eifel bringt uns zu vier völlig unterschiedlichen Highlights, so dass am Ende des Tages sich automatisch das Gefühl einstellt, man hätte gleich mehrere Tage hier verbracht. Wie auch immer die Empfindungen sein mögen, es lohnt sich wirklich länger zu bleiben um dann beispielsweise am zweiten Tag noch die Burgenroute unter die Füße zu nehmen, wer weiß? Man kann sicher alles auch erwandern, muss man aber nicht. Also, ab geht die Post, lasst uns einen schönen Tag erleben!


Die Reise beginnt - im Wohnzimmer der Neandertaler
Die Reise beginnt - im Wohnzimmer der Neandertaler

Anfahrt

Die Tour beginnt bei der Kakushöhle. Aus den Ballungszentren Düsseldorf/Köln folgen wir ab Autobahnkreuz Bliesheim der A 1 in Richtung Trier und fahren an der Anschlussstelle Bad Münstereifel/Mechernich in Richtung Mechernich, wenig später über die B 477 in Richtung Vussem ab. 

 

Die Distanz von der Kölner Domplatte zu der Kakushöhle beträgt 63 Kilometer und dauert ca 0:45 Minuten.

 

Im folgenden nun die Adressdaten für die Navigation:

  1. Kakushöhle, Kakusstraße 0, 53894 Mechernich-Dreimühlen
  2. Kloster Steinfeld, Hermann-Josef-Str. 4, 53925 Kall
  3. Golddorf und Burg Reifferscheid, Zehntweg 5, 53940 Hellenthal
  4. Weißer Stein, Am weißen Stein 58, 53940Udenbreth/Hellenthal

Extra-Tip: Die Greifvogelstation-Wildfreigehege Hellenthal. Ein tolles Erlebnis für die ganze Familie mit großer Greifvogelflugschau! Adresse: Wildfreigehege 1, 53940 Hellenthal

Highlights

Hier kommen die Highlights für diese Tour im Überblick, die dafür sorgen werden, dass es Euch gelingen wird einen außergewöhnlichen Tag zu erleben:

  • Die Kakushöhle ist vermutlich über 300.000 Jahre alt und war nachweislich auch Wohnstätte der Neandertaler
  • Das Kloster Steinfeld, ist Pilgerstätte, Eifel-Dom und Raststation für Radfahrer, Wanderer und Autotouristen wie wir es heute sind
  • Dorf Reifferscheidt, Gold- und Silberprämierung  bei der Bundesausschreibung: "Unser Dorf soll schöner werden."
  • Weißer Stein, ein Ort in Udenbreth/Hellenthal, der einen mit fantastischen Fernsichten in den Bann zieht: gleichzeitig höchster Punkt im Rheinland!
  • Wildfreigehege Hellenthal
  • Die Burgenroute, unverlaufbares Wandererlebnis auf 16 Kilometer von Hellenthal nach Blankenheim Bahnhof. Wanderlogo weiße Burg auf braunem Quadrat, Streckenwanderung durch den Nationalpark, sehr schön, Detailbericht folgt in Kürze.

Nützliche Weblinks

Die nun folgenden weblinks sollen Euch weitergehende Informationen zur besseren Planung Eures Aufenthaltes bieten:

  • Die Kakushöhle wird in einem schönen kurzen Video des Rhein-Eifel-TV vorgestellt, hier der weblink dazu
  • Wohnmobilstellplatz am Weissen Stein, Am weißen Stein 58, 53940 Udenbreth/Hellenthal, Beschreibung der Fachzeitschrift promobil, ruhig in der Natur mit Grillhütten, Toiletten, Aussichtsturm, Strom, V/E.
  • Camping Dickerscheid, 20 Plätze für Tagestouristen, 90 Plätze für Saison- oder Dauercamper. Gepflegt, Preise seit 2014 nicht erhöht, zwei Personen im Wohnmobil ab 15,00 Euro, Highlight: Schlafen im Eifeler Holzfass, mehr Infos auf der Seite.
  • Inmitten des mittelalterlichen Dorfkerns von Reifferscheid findet sich in schöner Lage die Ferienwohnung Burghof, wo man so richtig entspannen und die Zeit vergessen kann.
  • Meine low-budget Empfehlung: die Jugendherberge Hellenthal mit toller Ausstattung und gratis wlan.
  • Die besondere Übernachtung erleben wir im Gästehaus Kloster Steinfeld, mein High End Tipp heute. Entweder klösterlich rustikal Übernachten zur inneren Einkehr, oder das Komforthotel auf gleichem Gelände nutzen


In der Kakushöhle spüren wir den Hauch der Menschheitsgeschichte
In der Kakushöhle spüren wir den Hauch der Menschheitsgeschichte

Highlights der Eifel erleben auf einer bequemen Tagestour als Roadtrip

Treppenstiegen im Karstplateau an der Kakushöhle
Treppenstiegen im Karstplateau an der Kakushöhle

Der Tag beginnt, wie er schöner nicht beginnen kann, mit Urlaub! Die Rucksäcke gepackt, die Literatur und Karten ins Wohnmobil und schon geht es wieder spontan los auf Entdeckertour.

 

"Aber heute will ich nicht wandern - sondern mal ganz einfach nur entspannen" sind die Worte, die uns dann diesen wunderschönen Tag bescheren. Schnell ist das erste Ziel gefunden: zur Kakushöhle soll es gehen, mitten in der lieblichen Eifellandschaft gelegen und umgeben von vielen römischen Relikten. Es ist die größte frei begehbaren Höhle in der Eifel.

 

Ich habe wieder eine Rundwanderung im Kopf beispielsweise nach Nettesheim zum Matronentempel, einer uralten römischen Kultstätte, vorbei an Relikten der alten römischen Wasserleitung hin zum alten Aquädukt bei Vussem, aber nicht wandern war ja die Vereinbarung.  Ok, denke ich mir, als wir am kostenfreien Parkplatz bei der Kakushöhle aussteigen, dann kommen wir zum Wandern halt noch einmal später wieder - das geht doch auch, oder? Jedenfalls werde ich die heutige Entscheidung aufgrund des folgenden Verlaufes ganz sicher nicht bereuen. 

 

Ein kleiner Kiosk mit Gartenterrasse ist am Beginn des Rundgangs geöffnet, das bietet uns die Möglichkeit einer Toilettennutzung und  eines Getränkes. So lassen wir die Anfahrt hinter uns und stimmen uns auf die nun folgenden Erlebnisse ein - die allesamt gratis zur Verfügung stehen. Die Kakushöhle liegt in einem schroff aufragenden Karsteinplateau von ca. 5,8 ha Größe und ist erschlossen durch Wege, Trampelpfade, Treppen und Handlaufsicherungen an den steilen Passagen. Es ist insbesondere für Kinder ein Genuss hier der Fantasie freien Lauf zu lassen und die Höhle zu erforschen.  Hinweistafeln helfen uns den Stellenwert dieses historischen Ortes besser zu verstehen und einzuordnen. Kleinere Rundwege sind angelegt, die zur Erkundung einladen.

 

 

Ein kurzer Spazierweg führt durch die Höhle hindurch hinauf auf das Plateau derselben und von dort auf einem Trampelpfad nach rechts hinüber über den prähistorischen Ringwall hinaus aus dem Wald und hinein in eine liebliche Eifellandschaft. Möglichkeiten zum Wandern gibt es in Hülle und Fülle in dieser Region.

 

Die nahe gelegene Pfarrkirche in Weyer liegt nur gute 20 Gehminuten entfernt und befindet sich vermutlich am Ort einer schon zu Römerzeiten angelegten Kultstätte. Dies schließen wir heute aus dem im Altar verbauten und bei Restaurierungsarbeiten entdeckten, römischen Matronenstein. Selbst wenn die Kirche geschlossen ist, erklären uns die aufgestellten Hinweistafeln gegenüber dem Eingang die wesentlichen Erkenntnisse der Archäologen, die diese hier durch Grabungen erschließen konnten.

 

Zurück am Parkplatz geht es nun über die Bundesstrasse auf verkehrsarmen Wegen, durch die schöne Eifellandschaft  hinüber zu unserem zweiten Ziel für heute. Den Anweisungen des Navigationsgerätes folgend, erreichen wir bereits nach wenigen Minuten das Kloster Steinfeld - den sogenannten Eifeldom. Bei dieser Zeitreise werden wir aus der Frühgeschichte der Menschheit über die römischen Relikte in die Zeit des frühen Mittelalters katapultiert. Die Gründung des Steinfelder Klosters geht zurück bis in das Jahr 920 nach Christus.

 

Beeindruckend erhebt sich hinter dicken Klostermauern die Kirche mit ihren weiß gestrichenen runden Doppeltürmen und ihrer über tausendjährigen Geschichte. Ein besonderer Ort, zur inneren Einkehr, zur Besinnung und zur Freude vieler mit ansprechendem Klosterladen und angeschlossenem Bistro-Café.

 

Wir stellen das Wohnmobil auf dem kostenfreien Parkplatz gegenüber dem Haupteingang des Klosters ab und betreten durch das Haupttor den Klosterhof.


Impressionen vom Kloster Steinfeld-dem sogenannten Eifeldom
Impressionen vom Kloster Steinfeld-dem sogenannten Eifeldom

Kloster Steinfeld-der Eifeldom

Die mächtigen weißen Doppeltürme strahlen über die Eifel als Landmarke
Die mächtigen weißen Doppeltürme strahlen über die Eifel als Landmarke

"Das Kloster Steinfeld ist ein Ort der Entschleunigung, des Gesprächs, des Austausches, der Entspannung, Besinnung und Erholung. Ein Refugium des Eintauchens in ein anderes Zeitmaß, fern der Rastlosigkeit der globalisierten Welt. Sie erfahren einen wundervollen Ort der christlichen Spiritualität, der den Glauben als besonderes Geschenk bereitet. Geleitet vom Auftrag des Gründers unseres Ordens, Pater Franziskus Jordan, leben und wirken wir Salvatorianer nunmehr seit 1923 im Kloster Steinfeld."Zitat von der Internetseite des Klosters Steinfeld

 

Die Gründungsgeschichte des Klosters beginnt vor mehr als 1000 Jahren im Jahre 920 nach Christus. Seit 1070 ist hier ein Kloster dokumentiert, welches in ununterbrochener Folge von 44 Äbten geleitet wurde bis zur Säkularisation im Jahre 1802. Unter Napoleon und der französischen Besatzung wird das Kloster aufgehoben, Gebäude werden abgerissen oder  verkauft, kostbare Kirchenfenster und Kunstgegenstände verschleudert.

 

Die heutigen Besucher erleben bei ihrem Besuch einen Baukomplex, welcher durch mehrere Jahrhunderte immer wieder umgestaltet und erweitert wurde. So sind die unterschiedlichen Kunst- und Baustile der Romanik, Gotik, Renaissance und des Barock im Kloster unter einem Dach vereint. Die anschaulichste Ausprägung des Barock findet sich in der Barockorgel aus dem 18. Jahrhundert, die in ihrer Bauart zu den bedeutendsten des Rheinlandes zählt. 

Das Kloster Steinfeld, seit dem Jahre 1923 Sitz der Ordensgemeinschaft der Salvatorianer, ist mit dem Grab des heiligen Hermann-Josef (1150-1241) auch Wallfahrts-und Pilgerstätte. Inmitten des Kirchenschiffes befindet sich die Grabplatte des Heiligen, geschaffen aus Alabaster im Jahre 1732. Hier legen die Gläubigen immer wieder frische Äpfel ab. Grund dafür ist der Legende nach die folgende Geschichte: Hermann Josef hatte sich schon als Kind der Verehrung der Mutter Gottes hingegeben, was ihn auch dazu bewog eine klösterliche Laufbahn einzuschlagen. Bei der Verehrung der Mutter Gottes in Köln in der Kirche Maria im Kapitol schenkte er ihr einen frischen Apfel. Dabei soll sich diese zu ihm niedergebeugt haben, und den Apfel aufgenommen haben.

Wenn wir nun bei einem Besuch in Köln diese Kirche besuchen, finden wir  vor dem Marienstandbild selbst heute noch immer wieder frische Äpfel vor, die bei der Anbetung Mariens dort von Gläubigen abgelegt werden.


Wir lassen es nach so viel Kirchen- und Klostergeschichte wieder ganz profan angehen und sehen uns im Klosterladen um. Hier gibt es ein kleines Bistro-Café und sehr schöne Bücher. Auch Produkte aus eigener Herstellung finden sich, ebenso wie Geschenkartikel, Kalender, touristische und kirchliche Literatur.

 

Wir bestellen  einen herzhaften Wurstteller und lassen uns dazu das Klostereigene Bier schmecken. So lässt es sich gut angehen.

 

Nachdem wir die Kirche, den Kreuzgang und den Laden ausgiebigst erkundet und besucht haben, geht es auch schon wieder weiter, denn ein drittes Highlight soll nun folgen. 

 

Wir stellen unser Navigationsgerät auf Reifferscheidt, Zehntweg 5, 53940 Hellental ein. Durch die Wälder, Höhen und Täler führt uns die Landstraße hinüber zum Dorf Reifferscheidt, welches wir nach kurzweiliger Fahrt auf einem Bergsporn erhöht vor uns liegen sehen.

 

Das ist schon ein toller Anblick, wenn wir aus dem Tal kommend auf dieses Fachwerkdorf mit seinen Wehrmauern um Kirche und Burgruine zufahren. Das weiße Fachwerk hebt sich gegen den blauen Himmel ab und thront förmlich vor unseren Augen auf der Anhöhe. Kurz überlege ich noch, ob ich die Strecke hinauf nun mit dem Wohnmobil fahren soll, verwerfe diesen Zweifel jedoch nach einem kurzen Fotostop und nehme die schmale Straße links hinauf, die mich bis vor das erste Wehrtor dieses mittelalterlichen Ensembles bringt. Zu meiner Freude befindet sich dort auch ein ausreichend großer Parkplatz, auf welchem wir unser Mobil abstellen können, um die kleine Ortschaft zu Fuß zu erkunden.

 

Welch ein malerisches Bild! Das hatte ich so nicht erwartet. Geradezu verschlafen und weltabgeschieden empfinden wir es hier, gerade so als wären wir nach den hektischen Großstädten und übervollen Autobahnen nun in einer völlig anderen Welt gelandet.  


Gold- und Silbermedallie für Reifferscheidt

Durch das Matthias-Tor betreten wir den kleinen Weiler Reifferscheidt und sind umgeben von dörflicher Idylle
Durch das Matthias-Tor betreten wir den kleinen Weiler Reifferscheidt und sind umgeben von dörflicher Idylle

Burgruine Reifferscheidt
Burgruine Reifferscheidt

Urlaubsstimmung überkommt mich ganz unwillkürlich beim Durchschreiten des Matthias-Tores. So ein Gefühl, wie ich es bei meinen Hinterland- und Dorferkundungen in Istrien/Kroatien hatte. Vielleicht kennt Ihr dieses Gefühl, wenn ihr in der Ferne etwas neues, schönes entdeckt, von dem man denkt, dass es so etwas 'zu Hause' ganz sicher nicht geben kann...

Ich bin begeistert, von diesem Kleinod, welches ich bis zum heutigen Tag nicht kannte. Selbst in meiner Ausflugskarte der Eifel ist die Ortschaft zwar als sehenswert gekennzeichnet, jedoch findet sich hierzu keine touristische Erwähnung, oder gar Empfehlung.

 

So scheint es mir tatsächlich noch so etwas wie ein Geheimtipp zu sein, denn der Parkplatz war frei und auch im Gartenlokal unterhalb der Burgruine haben wir die freie Platzwahl. Die Pächterin des Burgcafes Eulenspiegel weiß jedoch auch von turbulenten Tagen zu berichten, wenn Wandergruppen, oder eine Truppe Motorradfahrer ihr Lokal besuchen um hier zu pausieren und sich zu stärken. 

 

Und so ist das Burgcafe Eulenspiegel mit seinem Ambiente, der tollen Lage und seiner Atmosphäre auch mein Einkehrtip für den Besuch in Reifferscheidt. Aber zuvor müssen wir natürlich das Burggelände erkunden, und den Bergfried erstürmen, welcher ebenfalls gratis zur Verfügung steht. Über die Reste des alten Wehrganges erreichen wir die Wendeltreppe des Turms, die uns bis ganz hinauf zu einem der bekannten Eifelblicke führt. 

 

Die Mühen des Aufstiegs werden belohnt mit einer schönen Aussicht auf die uns umgebende Eifellandschaft, wo an klaren Tagen der Blick bis in die Ardennen reicht.

 

Die Geschichte des Ortes geht zurück auf das Jahr 1106. In diesem Jahr wurde die erste Burg Reifferscheidt im Krieg zwischen ihrem Besitzer Herzog Heinrich von Lothringen und Kaiser Heinrich IV. zerstört und wenig später an heutiger Stelle wieder neu aufgebaut.

Nach mehrmonatiger, erfolgloser Belagerung im 14. Jahrhundert wurde sie von den Truppen des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV erstürmt und das zwischenzeitlich hier entstandene prächtige Renaissanceschloß niedergebrannt. 


Ortsbilder Burg Reifferscheidt
Ortsbilder Burg Reifferscheidt

Weißer Stein -höchster geografischer Punkt des Rheinlandes

Eifelblick vom feinsten aus 700 Metern Höhe
Eifelblick vom feinsten aus 700 Metern Höhe

Selbstverständlich sollte man den Besuch der Pfarrkirche St. Matthias nicht versäumen. Die Kirche wurde 1130 geweiht und bewahrt in Ihrem Inneren eine geheimnisumwitterte Totengruft der Grafen von Reifferscheidt.

 

Natürlich kann man in diesem verträumten Ort auch romantisch kirchlich und standesamtlich heiraten, oder einfach ein romantisches Wochenende zu Zweit hier verbringen.

 

Wer Ruhe und Beschaulichkeit mag, wird die Ferienwohnungen die es hier zu mieten gibt, lieben. 

 

Wir folgen dem Tip der Inhaberin des Burgcafes und fahren zum Abschluss des Tages hinüber nach Udenbreth zur höchsten Erhebung des Rheinlandes. Hier befinden wir uns in der Nähe des Wild- und Greifvogelparkes Hellenthal, welcher ein denkbares Ausflugsziel für den kommenden zweiten Tag bietet. Alternativ nimmt man die Burgenroute, eine gut 16 Kilometer umfassende Streckenwanderung unter die Füße , oder fährt von hier aus weiter in den deutsch-belgischen Naturpark Hohes Venn.

 

Der Berg  `'Weissen Stein' ist mit 689,9 Metern Höhe die höchste Erhebung im Westen Nordrhein Westfalens und des Rheinlandes.

Hier finden wir im Winter 27 Kilometer gespurte Langlaufloipen vor.

Skipisten und Rodelbahnen mit Lift sind ebenfalls vorhanden.

Ein für mich bis dato eher unbekanntes Wintersportgebiet, da fiele mir für NRW bisher vorzugsweise das Sauerland ein.

 

Auf der Spitze des Bergplateaus finden wir einen schön gelegenen Wohnmobilstellplatz vor, mit Strom V/E, Toiletten-Häuschen, Grillplätzen und Unterständen. Zudem befindet sich dort ein 30 Meter hoher Aussichtsturm, der uns als höchter Punkt der Landschaft auf über 700 Meter Höhe bringt - Schwindelfreiheit vorausgesetzt!

Von der Aussichtsplattform des Turmes genießen wir am Ende dieses wunderschönen Ausflugstages den Sonnenuntergang mit einem 360 Grad-Panorama und sind begeistert von der Schönheit des Zitterwaldes und seiner Landschaft. Warum waren wir eigentlich noch nie hier? Gut, dass sich das nun geändert hat - wir kommen wieder!


Sonnenuntergang am Weissen Stein - vom Aussichtsturm gesehen
Sonnenuntergang am Weissen Stein - vom Aussichtsturm gesehen

Fazit dieses Eifel-Roadtrips:

Dieser Tag war wieder einmal der beste Beweis für das Motto dieses Reiseführers: Man muss sich nur auf den Weg machen - schön wird es von ganz alleine. Tatsächlich war es so, denn wir hatten nur anhand der Ausflugskarte "Nordeifel/Schwalm-Nette" von Allianz und Marco Polo einige aus unserer Sicht lohnenwerten Punkte markiert und zu einem Tagesausflug zusammengestellt. Dabei kam eine sehr abwechslungsreiche Tour zustande, die ich Euch mit dieser kleinen Geschichte nur wärmstens ans Herz legen kann. Schöne Erlebnisse sind  gleichermaßen garantiert für Erwachsene und ihre

Kinder!  Für Einkehrmöglichkeiten ist reichlich gesorgt, Kultur und Natur  sorgen für die Erweiterung unseres Bildungshorizontes und die Geschichte mit ihren Geschichten kommt ebenfalls nicht zu kurz. Den Tag kann der Wohnmobilist mit einem Lagerfeuer und einem Grillabend beschließen und somit dieser Tour einen romantischen Ausklang verleihen. Da bleibt mir nur noch mich für Euer Interesse zu bedanken und Euch schöne Erlebnisse zu wünschen in unserem Natur- und Nationalpark Eifel. Weitere Touren in dieser Region findet Ihr hier im Blog - viel Spaß! 

Versprochen ist versprochen: Hier nun meine zweite "Zeitreise" nach Reifferscheidt, zur Wanderung auf der Burgenroute mit dem folgenden Bloglink: Mittelalter pur - die Burgenroute in der Nordeifel. Ich wünsche Euch viel Freude beim schmökern.


hier noch einige Eindrücke von unserem Roadtrip:


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